Über das Geschehen schlimmer Dinge
Warum eigentlich müssen bei Hammer-Blech-Konzerten und Auftritten immer Dinge passieren, mit denen nicht zu rechnen ist? Dass Hornisten ihre Noten nicht mitnehmen, nun, das soll vorkommen in jenen Kreisen. Auch dass man Konzerträume mit einem Hall von ca. 1 Minute vorfindet, ist nicht völlig abwegig. Dass Trompeter sich den Arm (oder Teile davon) vor dem Konzert brechen ist da schon eher ungewöhnlich. Die unten beschriebene Sache mit dem Gummipfropfen ist gar außergewöhnlich. Hat sich etwa etwas gegen Hammer Blech verschworen? Oder ist gar Sabotage im Spiel?? Holzbläser??? Man weiß es nicht, in jedem Fall aber regt die Tatsache, dass vor Auftritten immer schlimme Dinge passieren, zum erweiterten philosophischen Diskurs an. Vielleicht ist es eine Prüfung für das Ensemble. Wenn das so ist, hat HB ja alles gut bestanden, dank der Gewissenhaftigkeit des Notenmitbringers, der vielen Bewegung beim Kölnkonzert, der Manie der meisten Trompeter, sich grundsätzlich nicht mit einer Kanne zufriedenzugeben und des Glücks anderer Trompeter, nach links vom Fahrrad zu fallen. Im Prinzipe also ist das Ensemble auch für weitere schwere Prüfungen gerüstet. Man ist gespannt was da (unvorhergesehen) kommen mag. Und wenn es nur die Herausforderung ist, Blogbeiträge von Hornisten zu lesen, die vor dem Klausurenblock nicht wissen, was sie mit ihrer Zeit anfangen sollen…