Hammer Blech probt in Bielefeld [sic!]

Das Probenwochenende ist geschafft! Wie jedes Jahr hat sich Hammer Blech wieder für ein komplettes Wochenende kaserniert, um am Konzertprogramm zu feilen. Dieses Jahr in der Stadt, die es nicht gibt – Bielefeld. In gepflegter Seminar-Atmosphäre wurden Bach, Verdi, Chick Corea und weitere Komponisten gegen den Strich gebürstet, auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt.

Förderlich für den Erfolg war ein Flipchart, das unbekannte Vorgänger im Seminarraum hinterlassen hatten. Die dort formulierten Thesen wurden zur handlungsleitenden Maxime des Ensembles für das Wochenende und haben zum Gelingen der Proben merkbar beigetragen. Wir veröffentlichen sie hier für jedermann, auf dass sie dem Weltfrieden dienen, den Wohlstand mehren und allzeit zu gedeihlichem Miteinander beitragen mögen.

PWE2014

HB-Leaks: Neues zum Konzertprogramm 2013?

Im Zusammenhang mit der Probe von Hammer Blech am 2. und 3. März (die übrigens mühsam aber lohnend war) ist das folgende Foto an die Öffentlichkeit gelangt.

Die Aufnahme wurde unmittelbar nach der Programmdiskussion des Ensembles vor einem Monat geknipst. Wer der Urheber der Aufnahme ist, blieb zur Stunde unbekannt – womöglich ein nachfolgender Besucher des Berger Gemeindehauses. Das Foto zeigt offenbar das Endergebnis des ensembleinternen Diskussionsprozesses und damit das endgültige Konzertprogramm 2013. Dummerweise hatte Hammer Blech jedoch die Spuren verwischt und die Titel auf dem Whiteboard zuvor mit einem fetten, wasserfesten Edding durchgestrichen, sodass nur noch ansatzweise zu erkennen blieb, um welche Stücke es sich genau handelt.

Aus dem Ensemble war bislang niemand zu einer Stellungnahme bereit. Ebenfalls blieb unklar, warum man nach dem Verlassen des Raumes nicht einfach die Tafel abgewischt hatte… 😉

prpogramm2013

HB-Posaunen im Einsatz

HB-Jusi

Bevor wir Sie in den nächsten Wochen mit Infos zu den bevorstehenden HB-Konzerten versorgen, stopfen wir zwischenzeitlich das Sommerloch mit einem kleinen Bericht aus der Kategorie „HB-Mitglieder auswärts“.

Unter dem Motto „Pimp my Trombone-Section“ verstärkten die HB-Posaunisten Benjamin Walter, Matthias Motzkus und Matthias Frölich – unterstützt von Sebastian Frölich an der Trompete – das Junge Sinfonieorchester der Uni Münster (Jusi). Anlässlich des 25-jährigen Bestehens feierte das Orchester nämlich vergangene Woche mit zwei Konzerten in Münster sowie einer Konzertreise nach Nijmegen über Fronleichnam sein „Jusiläum“ und hatte dazu groß aufgefahren. Die Carmen-Suite steckte den HB-Mitgliedern ja noch im Blut. Trotz Atemwegsinfekten bebte die Halle des Bergkönigs anschließend schon ganz ordentlich. Beim Fluch der Karibik war „knackiges Blech“ zu hören, wie der Kritiker der Westfälischen Nachrichten schrieb. Spätestens jedoch bei Tschaikowskis Ouvertüre 1812 war dann alles aus. Die drei Posaunen entfachten einen Klang-Orkan kyrill’schen Ausmaßes (siehe obige Rekonstruktion, basierend auf einem Comic von Lennie Peterson) und zogen eine tiefe Schneise durch die Bratschen – sogar die Kanonenschüsse wurden übertönt.

Als Arbeitsnachweis hier nun abschließend ein kleiner Schnipsel der Aufführung im Concertgebouw „De Vereeniging“ in Nijmegen, gemeinsam mit dem dortigen Studentenorchester.

Heiteres Rätselraten mit Hammer Blech

Was geschieht hier? Vorbereitende Abbruchmaßnahmen? Aufnahme des Soundtracks von Pearl Harbor? Oder bläst man zur großen Holzbläser-Treibjagd?

Und was haben die Ereignisse bei 1:35 auf der linken Seite zu bedeuten?

Viel SchBass beim raten. 😉

Blas-phemieeeee!

Horn auf Kanzel

Der geneigte Leser hole seine Bibel aus dem Schrank, vertiefe sich in vorweihnachtliche Kontemplation und schaue dann in das 4. Buch Mose, Kapitel 10, Vers 1-10.

Eine schöne Adventszeit!

Steigt Hammer Blech ins Imbissgeschäft ein?

Die außerplanmäßige Probe am vergangenen Mittwoch lief nicht reibungslos ab. Da das üblicherweise genutzte Berger Gemeindehaus von einer Abnehmgruppe mit alliterierendem Namen besetzt war (nennen wir sie der Einfachheit halber „Fat Fighters„), musste Hammer Blech an einen anderen Ort ausweichen. Die Probe wurde kurzerhand in die Evangelische Kirche an den Wassertürmen verlegt.

Nach harter Arbeit traf sich Hammer Blech anschließend zu einer Besprechung im „Hammer Imbiss“ an der Werler Straße 247 (in Gastronomenkreisen geht das Gerücht um, das Ensemble sei mit dieser ersten Filiale ins Imbissgeschäft eingestiegen und plane, McDonalds langfristig als Marktführer abzulösen). Bei sehr leckerer Currywurst und Pommes führten die Musiker eine ausgedehnte Probenkritik durch. Die Besprechung dauerte bis tief in die Nacht.

Der GeschlechtsGeschäftsführer des Ensembles, seines Zeichens Kommunikationswissenschaftler, nutzte die Gelegenheit und erstellte mittels der ausliegenden Qualitätszeitungen in professioneller Manier einen Pressespiegel. Zur Enttäuschung aller fand Hammer Blech aber gerade an diesem Tag keine Erwähnung auf den Titelseiten der Gazetten.

Den Ärger über diese grobe Missachtung besänftigten die sehr freundlichen Damen vom Grill mit einer Runde Bonbons. So fand der Abend noch einen versöhnlichen Abschluss.

Posaunen wie Schwerter

Getreu dem Motto „pimp my trombone section“ fanden sich die HB-Posaunisten Benjamin W. und Matthias F. Anfang Juli in Münster ein, um die Pfade der Ensemblemusik zeitweilig zu verlassen und zur Abwechslung im großen Sinfonieorchester Dvoráks Achte zu zelebrieren. Für das nötige Fundament sorgte zusätzlich David B. an der Tuba.

Unter der Schlagzeile „Posaunen wie Schwerter“ war am Tag nach dem Konzert in der Presse zu lesen, dass sich in der Aula am Aasee Gewaltiges zugetragen hatte:

„man hatte es gewagt und mit restlosem Mut große Musik gespielt – dies bewies schon der donnernde Schlussapplaus. Zu Recht!“

Der Chefkritiker der Münsterschen Zeitung war voll des Lobes und schrieb dem Blech – allen voran den Posaunen – einen nicht geringen Anteil am Erfolg zu:

„Im Finale schlug die große Stunde der Posaunen und Trompeten, die wie Schwerter blitzten – das Orchester stürmte durch kontrapunktische Tumulte, elegische Episoden und ekstatischen Dur-Taumel.“

Auch nach After-Show-Party war bei einigen Musikern eine Art Taumel festzustellen – das hatte aber andere Gründe.

Heiteres Suchspiel mit Hammer Blech

Auf dem jährlichen Fest des Schützenvereines in Hamm-Mark unterhält traditionell die „Blasmusik Hamm Mark“ die Schützen und Besucher.
In dieser Kapelle haben sich einige Mitglieder von Hammer Blech versteckt.
Sie sind herzlich eingeladen, das Fest zu be- und uns dort zu suchen. Wer uns findet, darf uns gerne ein schäumendes Kaltgetränk ausgeben. 🙂

Tip 1: es sind nicht immer die selben HB-ler!
Tip 2: halten sie nach blauen Kitteln Ausschau! 8)