HB-Posaunen im Einsatz

HB-Jusi

Bevor wir Sie in den nächsten Wochen mit Infos zu den bevorstehenden HB-Konzerten versorgen, stopfen wir zwischenzeitlich das Sommerloch mit einem kleinen Bericht aus der Kategorie „HB-Mitglieder auswärts“.

Unter dem Motto „Pimp my Trombone-Section“ verstärkten die HB-Posaunisten Benjamin Walter, Matthias Motzkus und Matthias Frölich – unterstützt von Sebastian Frölich an der Trompete – das Junge Sinfonieorchester der Uni Münster (Jusi). Anlässlich des 25-jährigen Bestehens feierte das Orchester nämlich vergangene Woche mit zwei Konzerten in Münster sowie einer Konzertreise nach Nijmegen über Fronleichnam sein „Jusiläum“ und hatte dazu groß aufgefahren. Die Carmen-Suite steckte den HB-Mitgliedern ja noch im Blut. Trotz Atemwegsinfekten bebte die Halle des Bergkönigs anschließend schon ganz ordentlich. Beim Fluch der Karibik war „knackiges Blech“ zu hören, wie der Kritiker der Westfälischen Nachrichten schrieb. Spätestens jedoch bei Tschaikowskis Ouvertüre 1812 war dann alles aus. Die drei Posaunen entfachten einen Klang-Orkan kyrill’schen Ausmaßes (siehe obige Rekonstruktion, basierend auf einem Comic von Lennie Peterson) und zogen eine tiefe Schneise durch die Bratschen – sogar die Kanonenschüsse wurden übertönt.

Als Arbeitsnachweis hier nun abschließend ein kleiner Schnipsel der Aufführung im Concertgebouw „De Vereeniging“ in Nijmegen, gemeinsam mit dem dortigen Studentenorchester.